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Inklusion in den Recording Studios – Ist die Musikindustrie immer noch ein „Männerverein“?

2020 war bisher ein sehr erfolgreiches Jahr für Frauen in der Musikindustrie. Für Billie Eilish zum Beispiel, die erst als zweite Person überhaupt einen Grammy in allen 4 Hauptkategorien (Beste neue Künstlerin, Bestes Album, Platte des Jahres und Song des Jahres) gewinnen konnte und das mit zarten 18 Jahren. Oder für die isländische Komponistin Hildur Guðnadóttir, welche als erste Frau seit 1997 mit einem Academy Award für die beste Filmmusik ausgezeichnet wurde. Diese Erfolge verdeutlichen, dass Frauen mehr Anerkennung für ihre Arbeit in der Musik Industry bekommen, was eine großartige und vor allem wichtige Entwicklung ist. Andererseits scheinen diese Entwicklung auch nur sehr langsam von statten zu gehen.

Hildur Guðnadóttir betonte nach ihrem Gewinn wie selten Komponistinnen in der Filmindustrie Beachtung finden und fordert, dass wir endlich offener gegenüber Frauen werden müssen. In ihrer Dankesrede appelliert sie an Mädchen und Frauen ihre Stimmen in der Musikindustrie zu erheben.

Aber wie steht es um das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern und wie weit sind wir mit der Inklusion in der Musikindustrie? Eine kürzlich veröffentlichte Studie von der University of Southern California Annenberg gibt darüber einen guten Überblick. Darin wurden die jeweils 100 erfolgreichsten Songs zwischen 2012-2019 auf die Geschlechterverteilung der beteiligten Künstlern/Innen, Songwritern/Innen und Produzenten/Innen untersucht. 

Die Ergebnisse verdeutlichten ein großes Missverhältnis zwischen Frauen und Männer. So lag der Anteil an Künstlerinnen während des Zeitraums bei gerade einmal knapp 20%. Bei den Anteilen der Songwriterinnen und Produzentinnen ist der Unterschied noch drastischer und liegt bei nur 12,5% beziehungsweise 2,6%. Zur Verdeutlichung: Auf eine Produzentin kommen umgerechnet etwa 36,7 Produzenten. Ein Missverhältnis, welches sich auch bei den Grammy Nominierungen der letzten Jahren widerspiegelt, bei denen der weibliche Anteil bei knapp 11% lag. Seit 1974 gab es insgesamt nur 6 Frauen, die für die Kategorie Produzent/in des Jahres nominiert wurden. 

doch worauf sind solche Unterschiede möglicherweise zurückzuführen?

Denn laut der neuesten Studien lassen sich keine generellen qualitativen Unterschiede von Kompositionsfähigkeiten zwischen Frauen und Männer feststellen. An Schulen gibt es statistisch nachweislich sogar mehr Frauen die in Schulbands, Orchestern oder Chören zu finden sind als Männer.

Dr. Stacy L. Smith, Leiterin der oben genannten Studie zur Inklusion in der Musikindustrie meint, dass vor allem die vorurteilsbehaftete, sexualisierte Wahrnehmung die größte Hürde für die Frauen darstellt. Solange sich diese Kernüberzeugungen nicht ändern, werden es Frauen weiterhin schwieriger in der Musikindustrie haben als Männer.

Mastering Engineer Emily Lazar (Sia, Foo Fighters, Adele) ist der selben Meinung. So würden durch Geschlechterstereotypisierungen, die bereits im Kindesalter auftreten, typisch weibliche Interessen, Fähigkeiten und Verhaltensmuster geformt und gestärkt werden. Welche wiederum zwangsläufig dazu führten, dass 94% der Leute die Hi-Fi Audio Equipment kaufen männlich seien.

Inclusion in the recording industry Emily Lazar

Emily Lazar

Der New Yorker Produzent, Sound Engineer und Journalist Nick Messitte ist der Überzeugung, dass die einseitige Verteilung bei den Grammy Verleihungen dabei eine große Rolle gespielt haben. Denn je mehr Männer wir für ihre Produzentenarbeit auszeichnen, desto mehr nehmen wir diese Branche auch als “Boys Club” wahr. Umso wichtiger ist es daher aus seiner Sicht, Produzentinnen zu fördern.

Inclusion: Sylvia Massy

Sylvia Massy

Erfolgsproduzentin Sylvia Massy (Tool, System of the Down…), die wir im letzten Jahr als Gastdozentin am Institute begrüßen durften, sieht das Problem vor allem darin, dass es für Frauen nur sehr schwierig ist, in einer so männerdominierten Branche Anschluss zu finden: “Eine Karriere in der Musik Produktion bedeutet oftmals 14 Stunden am Tag in einem dunklen Studio mit wenig Kontakt zur Außenwelt zu hocken“. Dies sei zwar für die meisten keine sehr verlockende Vorstellung, doch durch den geringen Anteil an Produzentinnen, sei es für Frauen besonders schwierig soziale Kontakte aufzubauen. Weswegen sie meistens in Bereiche wechseln, welche es ihnen erlaubt sozial zu wachsen, vor allem weil Männer tendenziell lieber mit Männern zusammenarbeiten.

Aussagen wie die von Massy oder Lazar verdeutlichen, dass die Gründe für die Ungleichheit in der Musikindustrie vielschichtig sind. Genau wie die Ansätze an diesem Zustand etwas zu verbessern. Uns am Institute interessiert natürlich besonders, wie unsere Studenten dieses Thema beurteilen. Wir haben deshalb ein Interview mit unserer Absolventin Megan Ashworth und aktuelle Studentin Gabrielle Betty geführt und sie zu ihren persönlichen Situationen, als auch zu ihrer Sichtweise auf die Ungleichheit der Geschlechter in der Musikindustrie befragt:

Megan Ashworth

Megan ist eine Singer/Songwriterin aus Bayern die im März 2019 erfolgreich ihre Ausbildung am Abbey Road Institute Berlin abschloss.

Megan, als Du vor ziemlich genau einem Jahr Dein Interview für unseren Blogartikel gegeben hast, standest Du gerade kurz vor Deinem Abschluss und hast uns von Deinen Zielen erzählt, professionelle Songwriterin werden zu wollen. Wie war Dein Einstieg in die Branche? Was hast Du erlebt? 

Der Übergang in die Branche verlief für mich relativ nahtlos. Schon bevor ich meinen Abschluss am Abbey Road Institute Berlin gemacht habe, wurde ich von einem A&R (einem Art Talentscout) bei einem Open Studio Day des Instituts angesprochen. Kurz danach wurde ich bereits in Sessions vermittelt und ein paar Wochen darauf kam das Angebot für einen Vertrag als Autorin bei Guesstimate. 

Kürzlich veröffentlichte Studien haben gezeigt, dass sich der Zugang zu der Musikindustrie für Frauen schwieriger gestaltet als für Männer. Laut der oben genannten Studie liegt der Anteil an Songwriterinnen bei knapp 12,5%. Deckt sich das mit Deinen Erfahrungen? Beziehungsweise, nimmst Du die Geschlechterverteilung als ähnlich einseitig wahr?

Laut meinen Erfahrungen ist es tatsächlich so, dass vor allem bei Songwriting Camps der männliche Anteil durchaus höher ist. Die wenigen Frauen die dann dort sind, sind meistens Writerinnen und die Männer Produzenten. Das heißt, dass zwar wirklich weniger Frauen in der Branche sind, dafür ist der Großteil davon Songwriterin. Andererseits, bist du dann aber als Songwriterin/Sängerin durchaus gefragter, wenn der Mitbewerber Pool deutlich kleiner ist, als bei den männlichen Writern.

Was hat Dich ursprünglich dazu bewegt Songwriterin werden zu wollen? Gab es bestimmte Vorbilder die Dich dabei inspiriert haben?

Ich konnte es einfach nie lassen. Das Songwriting kam immer von selbst, deswegen hatte ich auch nie Vorbilder, weil es schon immer etwas sehr natürliches für mich war. Fast wie eine Sprache die man von Geburt an spricht. 

Im Kontext der anlaufenden Festivalsaison wird über eine Frauenquote diskutiert. Was hälst Du von solchen Quoten? Könntest Du Dir eine solche Quote auch bei Songwriter Camps oder ähnlichen vorstellen?

Natürlich wäre es gut wenn Verleger und Organisatoren sich im Vorfeld Mühe geben würden, möglichst gleich viele weibliche, wie auch männliche Songwriter zu finden. Eine Quote sehe ich jedoch nicht als notwendig an, da dies in meinen Augen eine unnatürliche Atmosphäre schaffen würde. 

Als gute Writerin braucht man keine Quote um in Camps oder Sessions zu kommen, wenn es passt dann passt es einfach, egal wer mit dir im Raum ist. 

Wie geht es bei Dir jetzt weiter? Können wir uns schon bald auf Projekte, oder von Dir geschrieben Songs freuen?

Die ersten Releases zu kriegen ist für jeden Anfänger schwer. Zu viel darf ich noch nicht verraten, aber ich habe inzwischen schon einige Songs für bekanntere Künstler und DJs geschrieben. Daten zur Veröffentlichung und andere Infos poste ich auf meinem Instagram Account @novaskyofficial

Megan Ashworth

Megan Ashworth

Gabrielle Betty:

Gabrielle ist jamaikanische Singer/Songwriterin die seit September letzten Jahres unseren „Advanced Diploma in Music Production and Sound Engineering“ Kurs besucht.

Wie stellst Du Dir Deine Karriere in der Zukunft vor? Was sind Deine Pläne nach Deinem Abschluss im September?

Momentan schreibe ich viele Songs und arbeite an meinen Singles, welche ich in diesem Jahr noch veröffentlichen möchte. Am liebsten würde ich das gerne noch mit einer Tour verbinden. Zudem bin ich Jamaikanerin und meine Hoffnung ist es für junge, talentierte Leute von dort zu produzieren, die nicht die finanziellen Mittel und Ressourcen haben, ihre Musik von Professionellen produzieren und mischen zu lassen. Ich selbst kann mich noch gut an die Zeit als ich jung war erinnern und gerade anfing Musik zu machen. Wenn mir jemand dabei geholfen hatte, so wie ich es gerne einmal anbieten möchte, wäre das damals ein großes Geschenk für mich gewesen.

Laut neuester Studien sind nur knapp 20% aller erfolgreichen Künstler und nur 2,5% der Produzenten weiblich. Wie erklärst Du Dir das?

In den meisten Fällen ist der Anteil an Männern die eingestellt und gut bezahlt werden im Vergleich zu Frauen immer noch unverhältnismäßig. Mir ist im Recording Bereich auch schon aufgefallen, dass die Anzahl an Frauen sehr gering ist. Ich glaube das hat etwas damit zu tun, wie Frauen/Mädchen in einem jungen Alter sozialisiert werden. Wie kommuniziert wird, was passende Berufe für Frauen seien. Viele Frauen sind der Überzeugung, dass sie diesen Job nicht ausführen könnten. Dabei fehlt es ihnen einfach an der Motivation zu lernen.

Wie ist es für Dich als Künstlerin? Warst Du schon mal in einer Situation, in der Du aufgrund Deines Geschlechts diskriminiert wurdest?

Lustig, dass Du mich das fragst, da mich gestern erst ein Freund/Klassenkamerad darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich sowohl die einzige Frau, als auch die einzige dunkelhäutige Studentin in meiner Klasse bin. Also antwortete ich:“ Wow, stimmt, dass ist mir bis jetzt gar nicht aufgefallen“. Worauf er erwiderte:“ Ich sag es keinem weiter, wenn Du versprichst es für Dich zu behalten.“ Wir mussten beide total anfangen zu lachen. Ich denke man könnte sagen, dass wir beide einen schwarzen Humor haben. Gleichzeitig sagt es wohl aber auch etwas über das gesunde Klima am Institut aus, da es mir dort wirklich nicht auffällt. Außerhalb des Instituts (in der Industrie) werde ich leider häufiger schmerzhaft daran erinnert, dass ich eine Frau bin. Zum Beispiel merke ich wenn ich im Studio bin, dass Leute die neu reinkommen direkt davon ausgehen, dass ich die Freundin von jemandem Vorort sein muss. Ich bin jedoch letztendlich zu dem Entschluss gekommen, diesen Umstand als Chance zu sehen um andere Leute zu überraschen. Mittlerweile sehe ich es sogar als Vorteil, denn wenn ich sie überrasche, bleibe ich ihnen auch im Gedächtnis. Und wenn Leute einen guten Job machen und anderen im Gedächtnis hängen bleiben, werden sie häufiger gebucht. Daher stört es mich persönlich nicht mehr.

Inclusion

Gabrielle Betty

Was passiert als nächstes? wie lässt sich das ungleichgewicht verbessern?

Beide Interviews verdeutlichen nochmals, dass sich an der Wahrnehmung von Frauen in der Musik dringend etwas ändern muss. Damit lässt sich die Ungleichheit in der Musikindustrie sicher nicht alleine lösen, es wäre allerdings ein wichtiger, unausweichlicher Schritt zur Bekämpfung. Im Umkehrschluss brauch es dafür aber auch weibliche Vorbilder. Weitere Produzentinnen neben Emily Lazar,  Sylvia Massy oder Linda Perry die zeigen, dass man als Frau in der Industrie erfolgreich sein kann. 

Aber auch Popstars wie Taylor Swift, Katy Perry, Lorde oder Billie Eilish sind sich längst ihrer Vorbildfunktion bewusst und wissen welche Macht sie auf dem Musikmarkt besitzen. Die immer wieder auf solche Probleme aufmerksam machen und Organisationen unterstützen die versuchen etwas daran zu verbessern. Selena Gomez ist Teil der sogenannten „Taskforce“, welche von der Recording Academy ins Leben gerufen wurde. Ihre Mission ist dabei die Probleme der Diversität und Inklusion innerhalb der Akademy und der Musikindustrie zu untersuchen. Gomez trat der Organisation bei um dabei die Chancen von Frauen in der Musikbranche zu erhöhen.

Während der Aufnahmen zu ihrem neuestem Album „Rare“ stellte sie sicher, dass bei jedem Song mindestens eine Frau in den kreativen Prozess involviert war. Sei es als Songwriterin, Produzentin oder Künstlerin. Sie meint, dass solche Aktionen ein guter Anfang sind aber noch viel mehr Arbeit getan werden müsse. Stacy L. Smith ist sich sicher, dass solche Entscheidungen eine große Wirkung auf das Geschlechter Ungleichgewicht haben. „Wir könnten die Statistiken bis zum nächsten Jahr drastisch verbessern, wenn nur 10 Künstler mindestens eine Frau miteinbeziehen.” Viele andere Non-profit Organisationen wie “SoundGirls” oder “She is the Music” die sich dafür einsetzen die nächste Generation an Frauen in der Audio Industrie zu fördern, spielen ebenfalls eine ganz wichtige Rolle. (Aktuell liegt der Frauenanteil in der Audio Industrie weiterhin bei unter 5%.) Das gilt auch für die Keychange Initiative, welche sich das Ziel gesetzt hat, bis 2022 ein Geschlechtergleichgewicht auf den Bühnen herzustellen. Sie wird mittlerweile von über 120 internationalen Festivals und durch Fördermittel der EU unterstützt. Auch hierdurch konnte die Quote zwischen Frauen und Männern bei vielen Festivals leicht angeglichen werden, weibliche Headliner sucht man bei den meisten Festivals jedoch weiterhin vergeblich. 

Nick Messitte nimmt im seinem Artikel im Forbes Magazin jedoch auch Musikproduktionsschulen in die Pflicht. Laut ihm müsse man junge Mädchen aktiv dazu motivieren, Karrieremöglichkeiten in der Musikindustrie einzuschlagen, die nicht mit den stereotypischen Rollen übereinstimmen. 

Eine Pflicht, der wir uns am Abbey Road Institute bewusst sind und versuchen gerecht zu werden:

„Wir möchten auch Kindern einen Einblick in professionelle Musikstudios ermöglichen und sie dazu ermutigen, dass jede und jeder mit einer Leidenschaft für die Musik eine solche Karriere einschlagen kann.“ So Abbey Road Institute Deutschland Managing Director, Tolga Tolun. „Deshalb heißen wir immer wieder Schulklassen bei uns willkommen und laden alle herzlich dazu ein, unseren Open Studio Day zu besuchen. Das Feedback was wir bekommen ist oft überwältigend! Gleichzeitig ist uns aber bewusst, dass wir noch viel mehr tun müssen in Zukunft und das werden wir auch!“

Erst dieses Woche haben die Abbey Road Studios in London das „Abbey Road Equalise Program“ in Zusammenarbeit mit dem Abbey Road Institute in London ins Leben gerufen. Eine Masterclass die dafür entwickelt wurde, aktiv die Gleichheit in Regieräumen und Produktionsstudios voranzutreiben.

Eine großartige Initiative die wir genauestens beobachten werden, um sie vielleicht auch einmal in anderen Instituten von uns zu integrieren.

Was bedeutet das jetzt?

Es lässt sich zusammenfassen, dass die Ungleichheit in der Musikindustrie weiterhin ein aktuelles und komplexes Problem bleibt. Die große Unterschiede der Geschlechter bei den Anteilen erfolgreicher Künstler, Songwriter und vor allem Produzenten unterstreichen, dass es heutzutage immer noch schwieriger ist, für Frauen eine Karriere in der Musikindustrie zu starten, als für Männer. Grund dafür scheint vor allem die Wahrnehmung von Frauen in der Industrie zu sein, welche leider weiterhin sehr vorurteilsbehaftet und sexualisiert ist. Doch die Entwicklungen der letzten Monate geben Grund zur Hoffnung:

Neue Initiativen werden ins Leben gerufen die dabei helfen, die Inklusion und Diversität in der Industrie zu verbessern und Frauen mehr Chancen in dieser zu ermöglichen. Unterstützt werden diese Initiativen von berühmten, einflussreichen Vorbildern, die andere Frauen dazu inspirieren ihre Stimme zu erheben und die Person zu sein die sie sein möchten. Frei von sozialen Zwängen oder Barrieren.

Gleichzeitig domineren Künstler wie Billie Eilish oder Lizzo die Charts, während Hildur Gudnadóttir als erste Filmkomponistin seit 1997 einen Academy Award gewinnen konnte. 

Zugleich verbessern sich die Zahlen von Künstlerinnen, Songwriterinnen und Produzentinnen langsam aber stetig. Diese Entwicklungen sind positive Signale die aufzeigen, dass sich Dinge in die richtige Richtung entwickeln. Tolga Tolun ist der Überzeugung, dass dies erst der Anfang ist und wir alle einen Teil dazu beitragen können. „Unser Ziel als Institut ist es, Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder ihrem Aussehen die Möglichkeit zu bieten, Musik Produktion und Sound Engineering zu studieren. Dabei liegt der Fokus nicht bloß auf dem Unterrichten der Theorie, sondern vor allem darauf, wie sich die gelernten Theorien erfolgreich in die Praxis umsetzen lassen. Damit unsere Studenten kostbare Erfahrungen sammeln und Anfängerfehler machen können, bevor es für sie so richtig ernst wird,“, so Tolga Tolun, der Campus Manager vom Abbey Road Institute Deutschland und fügt hinzu:

„Künstlerinnen wie Megan Ashworth oder Gabrielle Betty haben, wie alle unsere Studenten, großes Potential eine sehr erfolgreich Karriere in der Industrie zu starten. Mögen sie eine Inspiration für andere Frauen und Mädchen sein. Wir werden sie unterstützen und sind sehr gespannt wie es für sie weitergeht.“

Geschrieben von Yannick Sahlmen